Zentrales Ziel des Projekts Umbrüche gestalten war die langfristige Verankerung der Themen Sprachenförderung und –bildung als obligatorische Bestandteile in der niedersächsischen Lehramtsausbildung.

Dies konnte insbesondere durch die Novellierung der Masterverordnung erreicht werden: Mit dem Inkrafttreten der neuen niedersächsischen Masterverordnung am 15.10.2015 wurden die Themen Deutsch als Zweitsprache und Bildungssprache zu obligatorischen Bestandteilen der Lehramtsausbildung (vgl. § 1, Absatz 2, Satz 2). Die Novellierung ebnete den Weg für die Integration der Themen Sprachenförderung und -bildung in die Curricula der lehramtsausbildenden Universitäten.  Eine entsprechende Verankerung der Inhalte erfolgte auch in der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst (vgl. APVO-Lehr § 2 Absatz 1).

Auch der flexible und integrative Ansatz der Implementierung konnte zur nachhaltigen Integration der sprachenbildenden und –fördernden Themen in die Lehramtsausbildung beitragen. Dieser zeichnete sich dadurch aus, dass die Themen und Inhalte nicht in einem eigenen Modul eingerichtet wurden, sondern nach einer Analyse zu möglichen Anschluss- und Anknüpfungspunkten in die bereits existierenden Module und Lehrangebote integriert wurden. Dies erfolgte über die an den einzelnen Standorten etablierten Netzwerke in enger Kooperation mit den jeweiligen Fachdidaktiken, Fachwissenschaften und den Bildungswissenschaften sowie mit den Zentren der Lehrerbildung, Lehrerfortbildung und den Studienseminaren.

Der Implementierungsprozess wird über das Projekt hinaus in Anschlussprojekten an den jeweiligen Standorten weitergeführt.

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